Jonas Vitaud

Jonas Vitaud

Piano

Ausgebildet von Brigitte Engerer, Jean Koerner und Christian Ivaldi schloss Jonas Vitaud das Conservatoire National Supérieur de Paris mit vier ersten Preisen ab (Klavier, Kammermusik, Klavierbegleitung und Harmonielehre).

Preisträger mehrerer internationaler Wettbewerbe als Solist und Kammermusiker (Musique de Chambre in Lyon, ARD München, Triest, Beethoven Wien) tritt er bei renommierten Festivals und in bedeutenden Sälen auf: Roque d’Anthéron, Piano aux Jacobins, Folle Journée in Nantes/Tokio/Jekaterinburg, Festival de la Chaise-Dieu, Théâtre des Champs-Élysées und Auditorium der Radio France in Paris, Richard-Strauss-Festival in Deutschland, iDans in Istanbul, Sommerfestival in Dubrovnik, French May in Hongkong, Phillips Collection in Washington, Warschauer Oper, Flagey in Brüssel, Oslo Konserthus …

Er hat mit Orchestern wie denen von Mulhouse, Cannes, Toulouse, dem Consuelo Orchestra, dem Mährischen Philharmonischen Orchester, Sinfonia Varsovia, dem Münchner Rundfunkorchester und dem Prager Rundfunk-Symphonieorchester konzertiert …

Kammermusik hat für ihn einen besonderen Stellenwert; er arbeitet mit Sängerinnen und Sängern wie Karine Deshayes, Sumi Hwang und Yumiko Tanimura, Cellisten wie Victor Julien-Laferrière, Steven Isserlis und Yan Levionnois, Geigerinnen wie Mi-Sa Yang und Ragnhild Hemsing, dem Pianisten Adam Laloum, Klarinettisten wie Raphaël Sévère und Olivier Patey sowie den Quartettformationen Zaïde und Hermès zusammen.

Zeitgenössische Musik liegt ihm am Herzen; er hat mit führenden Komponisten wie Henri Dutilleux, György Kurtág, Thierry Escaich, Philippe Hersant, Yann Robin und Bruno Ducol zusammengearbeitet – ein Ausdruck seiner Offenheit gegenüber unterschiedlichen musikalischen Sprachen und Ästhetiken.

2024 urauführte er Bruno Ducols Opus 50 – Entre regard et silence mit der Sopranistin Laura Holm und dem Schauspieler Matthieu Marie beim Festival Messiaen du pays de la Meije.

Er hat umfangreich eingespielt.
2025 erscheint bei MIRARE ein Album mit Klaviermusik von Antonín Dvořák.

Soloaufnahmen veröffentlicht er beim Label MIRARE und erhielt zahlreiche Auszeichnungen:

  • CHOC Classica
  • Album des Monats bei Apple Music Classical (Juni 2021) für Beethoven 1802
  • 5 Diapason für Tschaikowski
  • „Coup de cœur“ der Zeitschrift PIANISTE
  • „Impressive CD“ von The WholeNote (Kanada) für sein Doppelalbum Debussy, jeunes années …

2016 erhielt er den GRAND PRIX SOLO INSTRUMENTAL der Académie Charles Cros (CHOC Classica, 5 Diapason) für sein Dutilleux- und Liszt-Album bei NoMadMusic.

In der Kammermusik erschienen 2019 Alben bei MIRARE und ALPHA CLASSICS:

  • Ein Mozart-Album mit der Geigerin Mi-Sa Yang
  • Ein Album mit russischem Repertoire mit dem Cellisten Victor Julien-Laferrière.

Jonas Vitaud unterrichtet seit 2013 am CNSM in Paris und wurde 2022/2023 Professor für Klavier.
Er ist assoziierter Künstler der Singer-Polignac-Stiftung (www.singer-polignac.org).

Kritiken:

„Eine große Artikulationsfeinheit und ein ausgefeilter Klang … die Interpretation wirkt zutiefst inspiriert und kompromisslos diszipliniert …“
— Bertrand Bolognesi

„Er bietet äußerst einfühlsame, wunderschön gegliederte und klanglich durchdachte Lesarten dieser Stücke mit ihrem schwer fassbaren Stimmungslicht: ein Genuss …“
— BBC Music Magazine